[Fashion] • Wardrobe Detox leicht gemacht

Vergangenes Wochenende sind zwei für mich tolle Dinge passiert – einerseits habe ich endlich meine Tätowierung am Oberschenkel fertig gestellt [nachdem es eh nur mehr 10 Minuten gebraucht hätte, aber hey: Es ging echt nimmer! :’D] & andererseits habe ich mal wieder ein Kleiderkasten Detox gemacht… was das ist & wie es vielleicht auch Dir helfen kann, hab ich für Dich in meinem aktuellen Beitrag zusammengefasst ♡

Wardrobe… äh, was? – Wardrobe Detox  

Wardrobe Detox

Für alle Fashion-Gurus ist es wahrscheinlich nichts Neues, ab & an mal seinen Kleiderschrank bzw. seine Wardrobe um einige Dinge zu erleichtern. Ähnlich wie es auch das Detox bei der Ernährung gibt, gibt es sowas auch für seine Klamotten eine Entgiftungstour. Das geht auf verschiedene Arten, entweder Du spendest sie an die Kleidersammlung, begibst Dich auf Kleidertauschpartys [wobei es leicht sein kann, dass Du dann mit mehr Heim kommst als Du gekommen bist] oder Du versuchst es in Second-Hand-Läden oder auf dem Flohmarkt. So oder so, kann ein Ausmisten echt gut tun – ganz im Sinne von Minimalismus, auch wenn es Dir schwer fällt!

Wie oft sollte man einen Wardrobe Detox machen?

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Das liegt natürlich ganz an Dir & Deinem Kaufverhalten – gehst Du regelmäßig shoppen & denkst Dir, Dein Kleiderschrank quillt über, dann ist es [allerspätestens!] Zeit, Deinem Kleiderkasten eine Detox-Kur zu verpassen! Neben dem guten Gefühl, wieder mehr Platz zu haben, fühlst Du Dich vielleicht genauso wie ich erleichtert & froh, Dich nicht mehr durch manche Kleiderberge zu wühlen! (: Bei manche Sachen tu ich mir jetzt sogar wieder wesentlich leichter, sie zu kombinieren – egal ob alltagstauglich, chic & oder bequem [:

 

Gründe für Wardrobe Detox

Natürlich gibt es neben Gefühl, keinen Platz zu haben, noch weitere Gründe, seine Klamotten loszuwerden. Wenn Du Dir da genauso schwer tust, wie ich, dann hab ich hier ein paar Fragen für Dich zusammengestellt, die Dir beim Ausmisten vielleicht helfen.

Let it go in five questions!

Wardrobe Detox

Die erste Variante ist gerade wenn Du an einem Wochenende nichts zu tun hast & Dich länger mit der Thematik auseinander setzen willst, die bessere Methode. Sie ist zwar zeitintensiver, lässt weitestgehend keine Rückfragen für Deine Kleidungsstücke offen:

  • Fühlst Du Dich darin wohl?
    • Hier zwickt es, dort rutscht es – Du drehst Dich gefühlte hundert Mal im Spiegel & bist immer noch nicht zufrieden? Das Wohlfühlfaktor ist eines der wichtigsten Dinge, um diese Frage beantworten zu können. Manche Sachen dürfen dann auch dementsprechend bleiben – aber Dinge, in denen Du Dich unwohl fühlst, können Dein Selbstbewusstsein enorm schmälern!
  • Passt es Dir noch?
    • Geht fast über in die zweite Frage, weil sein wir uns mal ehrlich: Es muss nicht immer sein, dass man zu- oder abgenommen hat. Viele Klamotten sind heutzutage unter sehr schlechten Umständen produziert worden & dementsprechend kann es sein, dass die Nachbehandlung der Textilien dafür sorgt, dass das Kleidungsstück mit jedem Waschen eingeschrumpft ist/ mehr ausleierte. Ist Dir passiert? Dann weg damit.
  • Bist Du mit der Verarbeitung zufrieden?
    • Nicht nur, wie sich das Kleidungsstück im Laufe seines Lebens an Deiner Seite entwickelt hat, ist auch die Verarbeitung sehr wichtig: Denn auch wenn es Dir noch so gut passt, überprüfe ob die Stoffe schön verarbeitet sind und die Nähte nicht aufgetrennt sind. Denn nur so kannst Du auch in Zukunft darauf achten, ob es auch für länger in Deinem Kleiderschrank taugt (;
  • Gehst Du mit den Klamotten raus?
    • Ja, ich weiß: Es geht nichts, wirklich gar nichts über ein bequemes Paar Yoga-Pants. Auch wenn ich selber kein großer Fan von diesen Pants bin, sie in der Öffentlichkeit zu tragen, kann es trotzdem einige Textilien geben, bei denen man sich denkt: „Das würd ich nie außerhalb meiner vier Wände anziehen“ (x
  • Kannst Du Dir vorstellen, Dich von dem Kleidungsstück zu trennen?
    • Auch wenn Du bisher alle Fragen vielleicht unschlüssig beantwortet hast: Ich weiß nur zu gut, dass es manche Kleidungsstücke gibt, die einen Nostalgiewert für einen haben. Darum würde ich Dir empfehlen, Dich nur von Sachen zu trennen, bei denen Du Dich auch wirklich trennen kannst – ohne ihnen ewig nachzuheulen :’D

… or just be radical.

Wardrobe Detox

Vielleicht hilft Dir aber auch die radikalere Variante, nämlich die des Ampel-Systems. Frei nach dem Motto, Dies war meine Variante, auch wenn sie schnell dazu verleitet, kurzfristige Entscheidungen zu treffen: Alle, was auf dem roten Stoß landet, ist ein No Go, was sofort gehen muss. Die Gründe dafür können so vielseitig sein wie oben genannt. Gelb ist der Maybe-Stapel. Alle Klamotten, die hier drinnen landen, bekommen noch eine kleine Schonfrist von etwa einem Monat, um eventuell noch getragen zu werden. Wenn nicht, ab auf den No Go-Stoß! Abschließend hast Du noch den wortwörtlich grünen Bereich (; Diese Sachen dürfen auf jeden Fall bleiben – bis zum nächsten Ausmisten! [x

 

Wie sieht es  bei Dir aus? Was machst Du mit Deinen alten Klamotten, die Du vielleicht nicht mehr sehen kannst? [: Schreib’s mir, ich freu mich drauf ♡

In diesem Sinne:
Stay awesome

 

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5 Gedanken zu „[Fashion] • Wardrobe Detox leicht gemacht

  1. Hey,
    vielen Dank für Deine lieben Kommentare!
    Hm, das ist interessant. „Man merkt übrigens, dass Du Dich in Deiner Haut absolut wohl fühlst!“ – da dachte ich erstmal kurz: Was?! 😀 Es ist spannend zu sehen, wie Bilder anscheinend wirken. Und ich wünschte echt, es wäre so! Aber ich glaube, davon bin ich noch meilenweit entfernt…
    Ich will irgendwie nicht unbedingt wesentlich jünger sein, als ich bin – aber das kommt bestimmt noch. 😉 Es hat auf jeden Fall viele Vorteile, „erwachsen“ zu sein, auch wenn die ganz eigene Definition von Erwachsensein nicht unbedingt mit den allgemeinen Normen übereinstimmen muss.

    Was den Kleiderschrank betrifft: Ich trage tatsächlich alle Klamotten so lange, wie es nur irgendwie geht und sortiere sie nur aus, wenn sie definitiv kaputt sind oder wirklich nicht mehr passen. Ein paar Schlafhosen sind wirklich noch aus der Kindheit, aber hey, sie passen.^^ Das ist vielleicht auch ein Überbleibsel der Geldsorgen, sich von nichts trennen zu können. Aber wenn das Aussortieren nur dazu dient, neues Zeug kaufen zu können, finde ich das keinen so guten/nachhaltigen Gedanken, zumindest hat das dann für mich nichts mit Minimalismus zu tun. Auch wenn ich den Wunsch nach neuen Klamotten natürlich sehr gut nachvollziehen kann. Ich könnte mir eine minimalistische Lebensweise auch nicht für mich vorstellen, ich brauch mein Zeug! Aber wie gesagt benutze ich es tatsächlich auch, naja, das meiste zumindest. 😉

    Hab ein schönes, sonniges Wochenende!
    Lucia ♥

    Gefällt 1 Person

    • Hey Liebes,

      sorry für die späte Antwort, letzte Woche machte sich bei mir gesundheitlich ein wenig Miesmut breit & darum bekommst Du jetzt erst Deine Antwort [‚: Tut mir leid!

      Wirklich? Du siehst auf den Bildern, besonders bei den letzteren sooo selbstbewusst aus & als ob Du echt Dein Ding rocken würdest! Ich feier Dich ja so für Deinen Look [‚:

      Ich verstehe Dich! Ich hab meine Sachen auch meist locker 5-10 Jahre, wenn nicht sogar länger. Aber nachdem ich mal wieder ein kleines psychisches Tief breit gemacht hat, hat mich dann irgendwie die Lust gepackt, auszusortieren. Das half enorm & würde ich echt jedem_jeder ab & zu ans Herz legen zu tun :3

      Wünsche Dir auch ein schönes Wochenende [:

      In diesem Sinne:
      Stay awesome ♡

      Gefällt mir

  2. Danke auch für die guten Tips wegen Kasten aussortieren.
    Ich kaufe so selten Gewand ein, dennoch habe ich immer wieder das Gefühl weil ich NIE ausmiste, dass es schon langsam sehr voll wird und ich nix mehr gescheit finde.

    Also ganz bald ist auch bei mir der Wardrobe-Detox dran. ;__;

    Gefällt 1 Person

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